Pflasterschäden bei herkömmlichen Pflastern

Mängel an Pflasterflächen

Schäden

Pflasterschäden, hervorgerufen durch hohe Verkehrsbelastung, hohen Stein-an-Stein-Kontakt und schlechten Verbund der Pflastersteine

Ein sehr häufiger Grund für Mängel an Pflasterflächen sind fehlerhaft ausgeführte Fugen. Seit der VOB Ausgabe 1988 sind Mindestfugenbreiten für Pflasterbeläge und Plattenflächen definiert. In der aktuellen Ausgaben sind z. B. für alle Beläge 3-5 mm Fugen, für Kleinpflaster 3-10 mm Fugen vorgeschrieben. Diese fachliche Regelung ist in der Fachwelt einhellig anerkannt, denn fugenlos verlegtes Pflaster entspricht schon lange nicht mehr den anerkannten Regeln und Stand der Technik.

Die Einhaltung der angegebenen Fugenbreiten ist zur Kraftübertragung der Verkehrslasten unbedingt erforderlich und verhindert gleichzeitig Abplatzungen und Kantenbrüche an den Pflastersteinen. Insbesondere bei maschineller Verlegung ist auf ausreichende Fugenbreite zu achten.

Als sinnvoll hat sich das Ausrichten der Steine mit einem Richteisen erwiesen und nicht das immer wieder zu beobachtende Pressen/ Richten mit dem Gummihammer. Auch zwischen angeformten Abstandhaltern ist die geforderte Fugenbreite einzuhalten, denn die Abstandhalter geben nicht, wie häufig angenommen, die Fugenbreite vor. Zwischen zwei benachbarten Steinen muss also immer eine ausreichend große Fuge hergestellt werden. [Auszüge aus der VOB und Richtlinien zur Verlegung von Pflasterflächen]

So viel zur Theorie.

In der Realität auf der Baustelle sieht das leider anders aus. Eine garantierte Fugenbreite bei herkömmlichem Pflaster erreichen Sie nur mit Fugenschablone. Kein Bauherr wird den hierzu erforderlichen zeitlichen Aufwand bezahlen. Eine Stein-an-Stein-Verlegung ist die unabdingbare Folge einer unter Zeit- und Kostendruck verlegten Pflasterfläche. Spätere Pflasterschäden sind vorprogrammiert.

Verkanten von Pflastersteinen

Besonders an Bushaltestellen kann beobachtet werden, wie sich unter ständiger Bremseinwirkung alle Steine verkanten und schließlich wie im Sägeschnitt liegen.

Verkanten von Pflastersteinen

Die Pflasterentwicklung

  1. Das ursprüngliche Betonpflaster war das klassische Rechteckpflaster.
  2. Die erste Reaktion auf die Probleme mit Pflaster auf verkehrsbelasteten Flächen war die Entwicklung des Verbundpflasters in den bekannten Ausführungen. Abstandhalter, ursprünglich gegen Kantenabplatzung auf dem Transport entwickelt, wurden auf der Baustelle zum willkommenen Abstandhalter beim Verlegen; auch diese Pflaster begünstigten die »Knirschverlegung« und zu enge Fugen ohne ausreichende Füllung
  3. Der nächste Schritt war das Verbundsystem in der 5 mm-Fuge. Hier wird zwar nicht mehr die gesamte Steinfläche Stein-an-Stein gelegt, dafür aber alle Abstandhalter. Dies macht immer noch einen viel zu hohen Stein-an-Stein-Kontakt aus. Jeder Pflastertyp war zu seiner Zeit revolutionär.
  4. Nach heutigem Wissensstand ist Einstein® der modernste und technisch ausgefeilteste Pflasterstein.

Pflasterentwicklung

Pflasterschäden – nicht bei Einstein®

Einstein® garantiert immer eine optimale Fugenbildung. Bei Einstein® sollen Sie die Steine sogar direkt aneinander schieben! Erst dann greift die einzigartige, patentierte Verbundwirkung richtig. Das bedeutet: wirtschaftliche Verlegung in kürzester Zeit bei optimaler Fugenausbildung. Nur so kann das Füllmaterial seine Pufferwirkung erfüllen.

Nachweislich Testbester

Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums wurde das Einstein®-Pflaster im Vergleich zu anderen auf dem Markt befindlichen Systemen hinsichtlich der Belastbarkeit durch Verkehr getestet und schnitt mit Abstand am Besten ab. Einstein® erzielt immer eine optimale Fugenbildung. Die Verschiebesicherung des Einstein®-Pflasters wurde getestet: Es wurde versucht hydraulisch einen Stein im Verband zu verschieben. Selbst bei 5 Tonnen Druck war nicht die geringste Bewegung festzustellen. Einstein®-Pflaster hält, was es verspricht: entwickelt für häufig und schweres Verkehrsaufkommen, auch für absoluten Schwerstverkehr!